25 Jahre Sektion Tessin 1988-2013

Unser Tätigkeitsjahr 2013 war neben den üblichen karitativen Aktivitäten, die wir mit größerer Regelmäßigkeit durchzuführen versuchten, von mehreren wichtigen Momenten geprägt.
Von großer Bedeutung für die Fachgruppe war sicherlich die Feier ihres 25-jährigen Bestehens, für die Piera Grassi, der Gründerin der Fachgruppe im Jahr 1988, ein besonderer Dank gebührt. Wir feierten sie am 8. September während eines Tages der geistlichen Einkehr für SOOMS- und OdM-Mitglieder und ihre Familien, mit einer Heiligen Messe und einer Kombination aus geistlicher Bildung und einem fröhlichen Mittagessen, trotz des schlechten Wetters. Wir waren etwa 65 Personen, ein Rekord für unsere Sektion!
Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Pilgerfahrt nach Lourdes. Wir waren 33 Personen, darunter acht Kranke, und es war eine wunderbare Erfahrung des Gebets und des Austauschs, sowohl für unsere Kranken als auch für uns Begleiter und Pilger, die uns auf unserer Suche nach dem Herrn ganz konkret nahe waren. Nach unserer Rückkehr aus Lourdes trafen wir uns im Juni mit den Kranken zu einer Heiligen Messe und einem fröhlichen ländlichen Buffet auf dem Otaf-Hof in Cureglia. Wir waren etwa 60 Leute und
haben alle mit Freude zusammengearbeitet.
Wir nutzten die Organisation der schweizerisch-italienischen Delegation des Ordens und unternahmen eine Pilgerreise nach Malta, auf den Spuren der Ritter, die uns vorausgegangen waren, unter der Leitung unserer Priester Don Bonetti und Don Paximadi. Wir bewunderten Birgu und dann Valletta und konnten dank der Gastfreundschaft von Bruder John die Heilige Messe in der St. Anne’s Church in Fort St. Angelo, dem ehemaligen Sitz des Großmeisters, feiern. Das Krankenhaus war eines der
die schönsten Momente unserer Reise. Die Entdeckung der Modernität der Pflege durch die Ritter, mit regelmäßigen und obligatorischen Schichten, mit silbernen Instrumenten für die Hygiene, mit verschiedenen Farben, um die verschiedenen Krankheiten zu kennzeichnen, alles in riesigen Räumen und mit den ersten persönlichen Badezimmern ausgestattet: all dies hat uns erstaunt und bewundert. Wir sahen auch die Schauplätze der heldenhaften Verteidigung der
Christentum. Malta hat unsere Grundsätze des obsequium pauperum und der tuitio fidei auf den Punkt gebracht.
In Malta feierten wir auch den 75. Geburtstag von Pater Sandro, der vor Weihnachten aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als unser geistlicher Assistent aufgeben musste.
Wir sind dankbar für dieses gemeinsame Jahr und für die großen und kleinen Dinge, die uns in den Weg gestellt wurden.
B. M. B.